Kulturprogramm ist Pflicht und keine Kür – besonders in Bad Pyrmont

Beckord

Heike Beckord

 

Mit Verwunderung konnten Bürger und Politik in der PN die Überlegungen des Kurdirektors zum Kulturprogramm des Staatsbades zur Kenntnis nehmen. "Für ihn scheint das Kulturprogramm Kür zu sein und damit zur Disposition gestellt werden können. Kenner und Kennerinnen des Kulturprogramms wissen: da wird mit dem Feuer gespielt. Über viele Jahre wurde unter großen Anstrengungen ein ausgewogenes Programm aufgebaut, das seinesgleichen sucht.

 


Sparsamst kalkuliert und auch unter finanzieller Beteiligung von Stadt und Landkreis finanziert. Eine Überarbeitung und auch eine regelmäßige Überprüfung anhand der Besucherzahlen angepasstes Programm ist selbstverständlich. Wer aber besucherstarke Veranstaltungen „auf Eis legt“ gefährdet unsere Tourismuswirtschaft, eine Branche die in Bad Pyrmont zahlreiche Arbeitsplätze sichert. Von dem guten Ruf unseres Kulturprogramms ist unmittelbar auch das Wohlergehen unserer Stadt abhängig. Kultur kann aber nicht nur durch die monitäre Brille gesehen werden, Kultur kostet Geld und ist leider häufig ein Zuschussgeschäft." In dieser Auffassung sind sich Fraktionsvorsitzende Heike Beckord und Parteivorsitzender Matthias Schlüter einig.
 

 
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