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22. Oktober 2020: Wohin mit Amelie und Jonas?

Viele Berufstätige stellen sich die Frage, wo sie Ihre Kinder unterbringen können, wenn sie selbst arbeiten müssen. Insbesondere dann, wenn sie am Wochenende arbeiten müssen.
Dies betrifft auch die in der stationären und ambulanten Pflege beschäftigten, wie die Gäste der Veranstaltung des SPD Unterbezirks am 09.10.2020 in Bad Pyrmont zu den Themen „Gesundheit/Pflege und Lebensqualität“ aufzeigten. Nach unserer Einschätzung besteht dieser Bedarf darüber hinaus aber auch bei Beschäftigten anderer Berufsgruppen, die an Samstagen und / oder Sonntagen arbeiten (z. B. Verkäuferinnen und Beschäftigte des Gastgewerbes).
Da der Fachkräftebedarf, insbesondere im Bereich der Pflege, in den nächsten Jahren steigen wird, gilt es, Randbedingungen zu schaffen, die es den Betroffenen, meist Frauen, ermöglicht, trotz Kindern den Beruf auch an Wochenenden bzw. außerhalb der aktuellen Betreuungszeiten innerhalb der Woche auszuüben.
Bevor aber die Frage diskutiert wird, ob und, wenn ja, wie diese Randbedingungen von der Stadt geschaffen werden können, ist der tatsächliche Bedarf zu ermitteln. Wir haben daher die Verwaltung gebeten diese Ermittlung vorzunehmen und das Ergebnis dem Schul- und Jugendausschuss vorzustellen.

Vorherige Meldung: Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bad Pyrmont beantragt zu ermitteln, wie groß der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder an Samstagen und Sonntagen ist und ob ein Bedarf an erweiterten Betreuungszeiten innerhalb der Woche besteht

Nächste Meldung: Informationen zur Corona-Impfung in Hameln-Pyrmont

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